cubic.LAB at »Leven op de Cloud« in Kerkrade (NL)

cubic.LAB will be shown today at »Leven op de Cloud«, a cloud-computing event in Kerkrade (NL). Please refer to www.levenopdecloud.nl for more details on the event.

All information we've shared about our installation in the past is only available in german. So here is a short introduction in english:

Our installation cubic.LAB is about the complexity of the internet and how we deal with it. How do we move inside this space? What are we doing in there? How do we behave, handle our data? What's a CLOUD?

cubic.LAB is a three-dimensional visualization of this group of topics and questions. It is intended to be a catalyst, evoking involvement and conversations. It shows a complex image which seems intangible at a first glance. And the degree of complexity appears to be rising as the visitor is starting to move around the lab. By moving around, changing position and viewing angle, the visitor instantly changes the image. It's never the same — even small movements create a totally different scene. Simply by moving you can create connections between nodes, or you can break them.

While doing so and moving around the lab you can focus only on a small part of the whole image. You have to accept inevitably that the rest of the scene is changing in the meantime and you are unable to affect this process. This is a metaphor of how we are moving inside the internet, of our view on the world itself and how we are forced to apply filters to find focus in this endless space of complexity.

 

Rückblick letzter Tag

Insgesamt mehr als 600 Besucher. Eine Zahl weit höher als die Erwartungen.

Quote-of-the-day: "Eine sehr intelligente Installation. Im positiven Sinne!"

Manch einem war es zu konzeptionell. Neunzig Prozent waren begeistert. Verweildauer zwischen 15 Sekunden und 45 Minuten.

Die Erkenntnis aus der Woche? Wir machen weiter. Das Projekt "cubic.LAB" wird weiter entwickelt - in Text und Form. Und im Mai wird die Installation schon wieder aufgebaut. Passend zu einem Cloud Kongress.

Eine Frage des Standpunktes

Was macht diese Installation eigentlich? Und wie finde ich einen Zugang dazu? Diese Fragen stellen sich die meisten Besucher. Eine mögliche Antwort ist die Folgende.

Es geht um die Komplexität des Internets und unseren Umgang damit. Wie bewegen wir uns darin? Was machen wir damit? Wie gehen wir mit unseren Daten um? Was ist die Cloud? Die Installation "cubic.LAB" ist eine räumliche Visualisierung für diesen Themenkomplex - dazu gedacht, Gedanken anzuregen und Gespräche in Gang zu setzen. Es ist ein komplexes Bild, das sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Vielleicht begreift man es nie komplett. Und obwohl wir es nicht vollkommen begreifen, können wir es gestalten. In dem wir unseren Standpunkt verändern, uns in Bewegung setzen und unseren Blickwinkel ändern, verändern wir das Bild. Es ist nie das Gleiche, verändert sich stetig, selbst bei kleinsten Bewegungen. Wir sind sogar in der Lage, schöpferisch tätig zu werden - können Linien auf Punkte auslaufen lassen, Kreise zur Deckung bringen, Schnittstellen herstellen und Verbindungen aufbrechen lassen.

Während wir das tun, fokussieren wir immer einen kleinen Teil des ganzen Bildes. Zwangsläufig müssen wir akzeptieren, dass sich das restliche Bild während dessen verändert, ohne dass wir darauf einwirken können. Eine Metapher für unseren Umgang mit dem Internet, unseren eigenen Blick auf die Welt und unseren eigenen Filter, genannt Interesse.

Prozesswand und ThisWay

Die Prozesswand füllt sich. Wir nutzen die "write&slide pads" um die Rückmeldungen der Besucher, die entstehenden Gespräche und unsere Ideen dazu festzuhalten. Es entsteht ein Bild des Ausstellungsprozesses, das wir am Ende der Woche sortieren und auswerten können. Was sagen die Besucher zu der Installation? Was entdecken sie darin? Wie bewerten sie Inhalt, Form und Kontext? Was passiert - lustig oder ernst, positiv oder negativ? All diese Fragen verfolgen wir auf der Prozesswand.

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Und ThisWay hat auch einen Platz in der Ausstellung hier gefunden. Anstatt als Leitsystem, dient es diesmal als Tisch. Reduziert in Material und Formsprache fügt es sich gut ein und präsentiert die Flyer und Postkarten.

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Tag Zwei

61 Besucher. Noch mehr aufschlussreiche, spannende und kontroverse Gespräche.

Quote-of-the-day "Analog. Quadratisch. Gut."

Die Erfahrung der zwei Tage zeigt, dass Gespräche nötig sind, um die wirkliche Tiefe der Installation zu erreichen und zu begreifen. Erklärungen zum Kontext, Anleitungen, wie man sich davor und drum herum bewegen kann - sie helfen, den richtigen Zugang zu bekommen. Der Prozess an der Wand fängt an, ein Eigenleben zu entwickeln. Es sammeln sich Eindrücke und Informationen. Eine eigene, kleine Cloud. Morgen gibt es Bilder davon. Morgen gibt es noch mehr.

Bis 14.00 Uhr dienen kleine, grüne "write&slide" Pads zur Orientierung. Ab 14.00 Uhr bin ich persönlich wieder da.

54 Besucher am ersten Tag. Viele gute Gespräche. Kontroverses Feedback. Alle Erwartungen schon jetzt übertroffen.

Und Quote-of-the-day ist: "Wow. Das müsst Ihr mal Gerhard Richter zeigen. Der muss das kennen lernen"

In diesem Sinne freuen wir uns auf den zweiten Tag. Die Prozesswand ist schon reich bestückt. Es bleibt spannend.